Aufgeschnittener Granatapfel mit rubinroten Kernen auf Schieferplatte — Nährstoffreiche Ernährung für hormonelle Balance

PMS Heilpflanzen — Natürlich lindern mit pflanzlicher Frauenheilkunde

Naturheilpraktikerin und Mutter Elena Cajka / Alle Artikel → 

🗓️ Veröffentlicht: 31.03.2026 · Aktualisiert: 22.06.2026

 | ⏱️ Lesezeit: 7 Min 

Haben Sie einmal nachgerechnet, wie viele Tage im Jahr Sie sich nicht wie Sie selbst fühlen? Nicht krank, nicht gesund. Einfach nicht Sie selbst. Heilpflanzen bei PMS wie Mönchspfeffer und Frauenmantel können auf natürlichem Weg zu mehr Balance beitragen.

84 Tage 


Drei bis sieben Tage vor der Periode. Jeden Monat. Das sind bis zu 84 Tage im Jahr. Fast drei Monate, in denen der eigene Körper sich anfühlt wie ein Ort, an dem man nicht sein will. Krämpfe im Unterleib. Gereiztheit, die aus dem Nichts kommt. Erschöpfung, obwohl man genug geschlafen hat. Heisshunger, Tränen, innere Unruhe. Und dazwischen der nervigste aller Sätze, den Sie vermutlich schon hundertmal gehört haben: "Hast du gerade deine Periode?" 

Ist es das wirklich?

In meiner Beratung höre ich diesen Satz erschreckend oft. Frauen, die seit Jahren mit PMS leben, als wäre es ein Naturgesetz. Die sich jeden Monat zusammenreissen, funktionieren, weitermachen. Für die Kinder, für die Arbeit, für alle anderen. Und irgendwann merken, dass sie sich selbst dabei verlieren.

Als Frau und Mutter kenne ich diese Tage. Abende, an denen alles zu viel war, obwohl eigentlich nichts Besonderes passiert ist. An denen ich gereizt war, obwohl mein Kind nichts falsch gemacht hat. An denen ich mich gefragt habe, warum ich mich in meinem eigenen Körper so fremd fühle. Und als Naturheilpraktikerin TEN weiss ich heute: PMS ist kein Schicksal. Es ist ein Signal Ihres Körpers. Und es gibt Pflanzen, die seit Jahrhunderten genau für dieses Signal verwendet werden.

Was hinter PMS steckt

PMS, das prämenstruelle Syndrom, ist keine Einbildung und keine Schwäche. Und schon gar keine Hysterie. Vereinfacht gesagt: In der zweiten Zyklushälfte geraten zwei Hormone aus dem Gleichgewicht, Östrogen und Progesteron. Und Ihr Körper reagiert darauf. Deutlich.

Die Liste der möglichen Beschwerden ist lang. Kopfschmerzen, Brustspannen, Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme, Antriebslosigkeit. Manche Frauen spüren kaum etwas. Andere können tagelang ihren Alltag nicht bewältigen.

Wichtig ist: Jede Frau erlebt PMS anders. Es gibt kein "richtig" oder "falsch". Und es gibt keinen Grund, es stillschweigend auszuhalten. In meinem Schwerpunkt natürliche Frauenheilkunde begleite ich Frauen in allen Zyklusphasen pflanzlich. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wer ich bin und warum ich diesen Weg gegangen bin, finden Sie meine Geschichte auf meiner Seite Über mich.


Vier Heilpflanzen bei PMS, die sich seit Generationen bewährt haben

Bei PMS haben sich Heilpflanzen wie Mönchspfeffer und Frauenmantel oft bewährt. Phytotherapie kann Beschwerden wie Reizbarkeit, Spannungsgefühle und Stimmungsschwankungen ergänzend und sanft begleiten, individuell abgestimmt.


In der Phytotherapie gibt es eine lange Tradition der pflanzlichen Frauenbegleitung. Diese Heilpflanzen bei PMS werden seit Jahrhunderten gezielt bei hormonellen Beschwerden eingesetzt. In meiner Naturheilpraxis Elena Cajka arbeite ich bei PMS am häufigsten mit diesen vier:

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)
Mönchspfeffer gilt als eine der am besten erforschten Heilpflanzen bei PMS. Er wird traditionell verwendet, um das hormonelle Gleichgewicht in der zweiten Zyklushälfte zu unterstützen. In der Erfahrungsheilkunde ist er bekannt für seine ausgleichende Wirkung bei Brustspannen, Stimmungsschwankungen und Zyklusunregelmässigkeiten. Mönchspfeffer braucht allerdings Geduld: Eine spürbare Veränderung zeigt sich oft erst nach zwei bis drei Monaten regelmässiger Einnahme.

Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)
Schon der Name verrät es: Diese Pflanze gehört seit Jahrhunderten zur Frauenheilkunde. Frauenmantel wird traditionell als pflanzliche PMS-Begleitung bei Unterleibskrämpfen und starker Menstruation eingesetzt. Als Tee getrunken, kann er in der zweiten Zyklushälfte eine wohltuende Wirkung entfalten. Zwei bis drei Tassen täglich in den Tagen vor der Periode sind ein guter Anfang.

Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) Die Traubensilberkerze ist vor allem aus der Begleitung in den Wechseljahren bekannt, kann aber auch bei PMS unterstützend wirken. Sie wird in der Naturheilkunde bei Stimmungsschwankungen, innerer Unruhe und Krämpfen eingesetzt. In meiner Beratung greife ich besonders dann zur Traubensilberkerze, wenn Frauen beschreiben, dass sie sich in den Tagen vor der Periode "neben sich" fühlen. Mehr zur Traubensilberkerze und ihrer Rolle in den Wechseljahren finden Sie in meinem ausführlichen Beitrag. Übrigens: Viele Heilpflanzen, die bei PMS helfen, begleiten Frauen auch später in den Wechseljahren. Der Körper verändert sich, aber die Natur hat für jede Phase etwas.


Mutterkraut (Tanacetum parthenium)

Was hilft bei PMS-Migräne? Mutterkraut ist die Heilpflanze, die in der Erfahrungsheilkunde traditionell bei zyklusbedingten Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt wird. Es wird seit dem Mittelalter bei Frauenbeschwerden verwendet und gilt als entkrampfend und sanft regulierend. In meiner Beratung empfehle ich Mutterkraut oft Frauen, die jeden Monat mit Kopfschmerzen zu kämpfen haben und nach einer pflanzlichen Möglichkeit suchen. Die individuelle Dosierung und Einnahme-Form besprechen wir im Kennenlerngespräch, weil sie von Ihrem Zyklus und Ihrer persönlichen Situation abhängt.


Eine Frau aus dem Kanton Zürich, nennen wir sie Nadine, kam vor zwei Jahren zu mir. Sechs Jahre lang hatte sie jeden Monat dieselben Tage: Krämpfe, Gereiztheit, Erschöpfung. Ihr Arzt sagte, das sei normal. Ihre Freundinnen sagten, das kenne jede. Aber für Nadine war es nicht normal. Es waren sechs bis sieben Tage im Monat, in denen sie sich selbst nicht wiedererkannte. Wir begannen mit Mönchspfeffer und Frauenmantel-Tee in der zweiten Zyklushälfte. Dazu ein einfaches Zyklustagebuch. Nach drei Monaten schrieb sie mir: 'Diesen Monat war es zum ersten Mal anders. Nicht perfekt. Aber anders.'

Auf meiner Seite zur Frauenheilkunde beschreibe ich meinen Ansatz ausführlicher.

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 Was Sie selbst tun können 

Heilpflanzen können viel bewirken. Aber sie wirken am besten, wenn auch die Grundlagen stimmen. In meiner Beratung schaue ich deshalb immer auch auf das Drumherum.


Ernährung in der zweiten Zyklushälfte
Viele Frauen merken, dass sie in den Tagen vor der Periode verstärkt Lust auf Süsses und Salziges haben. Das ist kein Versagen, das ist Biochemie.  Magnesiumreiche Lebensmittel wie Nüsse, Kerne, dunkle Schokolade und grünes Blattgemüse können hier sanft gegensteuern. Auch ein gesunder Darm spielt bei hormoneller Balance eine wichtige Rolle. Mehr dazu finden Sie auf meiner Seite zur Darmgesundheit. Auch weniger Zucker, Weissmehl und Alkohol in dieser Phase kann spürbar helfen.

 

Bewegung
Klingt nach dem Letzten, was man bei Krämpfen tun möchte. Aber sanfte Bewegung wie Spaziergänge, Yoga oder Schwimmen kann die Durchblutung fördern und die Stimmung heben. Es muss kein Marathontraining sein. Zehn Minuten an der frischen Luft reichen oft schon.

Schlaf
In der zweiten Zyklushälfte braucht der Körper häufig mehr Ruhe als sonst. Das ist kein Luxus, sondern Biologie. Wer sich das erlaubt, unterstützt den Körper manchmal mehr als jedes Nahrungsergänzungsmittel.

Beginnen Sie mit einem Zyklustagebuch. Notieren Sie zwei bis drei Monate lang, wann welche Beschwerden auftreten. Das klingt einfach, ist aber enorm wertvoll. Wenn Sie wissen, wann Ihr Körper reagiert, können Sie gezielt vorbeugen. Zum Beispiel: Wenn Tag 20 bis 25 Ihres Zyklus besonders schwierig ist, können Sie in dieser Phase bewusst Frauenmantel-Tee trinken, magnesiumreich essen und sich abends mehr Ruhe gönnen.

Das ist keine Schwäche. Das ist kluger Umgang mit dem eigenen Körper. 


Mehr darüber, wie ich mit Heilpflanzen arbeite, finden Sie auf meiner Seite zur Phytotherapie. Falls Sie sich fragen, ob Ihre Zusatzversicherung pflanzliche Beratung übernimmt: Meine Praxis ist EMR-zertifiziert. Mehr dazu auf meiner Seite zur Krankenkasse


Keine schnellen Versprechen 
Ich möchte ehrlich mit Ihnen sein: PMS lässt sich nicht über Nacht lösen. Heilpflanzen brauchen Zeit. Manchmal dauert es zwei, drei Zyklen, bis eine spürbare Veränderung eintritt. Geben Sie Ihrem Körper diese Zeit.


Aber die Veränderung ist möglich. Nadines Geschichte ist kein Einzelfall. Und falls Sie unsicher sind, ob pflanzliche PMS-Begleitung für Sie der richtige Weg ist: Manchmal reicht schon ein Gespräch, um Klarheit zu finden. Auch eine Online-Beratung ist jederzeit möglich.


Sie verdienen es, sich in Ihrem Körper zu Hause zu fühlen. Nicht nur drei Wochen im Monat, sondern vier.

Keine schnellen Versprechen, keine Wundermittel. Aber ein ehrlicher Blick und natürliche Wege, die sich bewährt haben.


Herzlichst, Ihre Elena 
Naturheilpraktikerin TEN 
Phytotherapie für Kinder & Erwachsene 

⭐⭐⭐⭐⭐ 5,0 von 5,0 Sternen 

Basierend auf 16 Google-Bewertungen
"Nach lang anhaltenden monatlichen Schmerzen, nach vielen Konsultationen bei verschiedenen Fachärzten und Spitälern, bin ich glücklicherweise bei Elena Cajka angekommen. Sie hat sorgfältig mit mir zusammen hingeschaut. Ich fühlte mich bei ihr bestens aufgehoben." — Beatriz W., Schweiz

Sie müssen diese Tage nicht einfach hinnehmen. Wenn Sie spüren, dass etwas nicht stimmt, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Genau dabei begleite ich Sie gerne.